Schwollener Freibad

Das Schwollener Freibad und seine Geschichte

Auf Beschluss des Gemeinderates vom 11. Februar 1937 wurde das Freibad vom Reichsarbeitsdienst gebaut.

Während der Kriegsjahre und bis 1957 konnte es nur auf eigene Verantwortung genutzt werden. Es gab weder eine Badeaufsicht noch eine Badeordnung. 1957 hat die Gemeinde Schwollen das Bad kostenlos an den Landkreis Birkenfeld übertragen -mit der Auflassung, dass, wenn der Kreis es nicht mehr als Bad betreibt, dieses zu gleichen Bedingungen an die Gemeinde zurückfließt.

Das Bad wurde dann von 1958 bis 1982 als Lehrschwimmbecken des Landkreises betrieben. Wegen des damals attraktiveren und beheizten Schwimmbades im Feriendorf Oberhambach fiel das Schwollener Bad 1983 an die Gemeinde zurück, die es im übergebenen Zustand noch bis zum Jahre 1994, wo es wegen zu hoher Wasserverluste und sonstiger, durch die Aufsichtsbehörde festgestellter Mängel außer Betrieb genommen werden musste.

Bereits zu Beginn der 1990er Jahre hatte der Gemeinderat sich immer wieder mit einer möglichen Sanierung beschäftigt, bis am 12.06.1995 endgültig über die Instandsetzung entschieden wurde.

Heute befindet sich das Freibad in einem hervorragenden Zustand. Die gesamte Technikanlage wurde erneuert, ein Edelstahlbecken mit niveaugleicher Überlaufrinne und vertikaler Durchströmung eingebaut. Der gesamte Beckenumlauf wurde gepflastert, die Liegewiese neu angelegt und die Gebäude gestrichen.

Die Arbeiten wurden überwiegend in Eigenleistung unter Federführung des Heimat- und Verschönerungsvereins ausgeführt.
Die Wiedereröffnung erfolgte am 04. Juli 1997.

Das Schwollener Freibad ist zwar das kleinste, dafür aber das schönste im weiteren Umkreis; und was noch wichtiger ist, die Bürgerinnen und Bürger identifizieren sich mit ihm und sind stolz darauf.